“Rosenheim-Cops”-Star packt aus: Darum saß Igor Jeftić eine Nacht hinter Gittern
Im ZDF löst er bei den “Rosenheim-Cops” Woche für Woche Kriminalfälle – doch einmal saß Schauspieler Igor Jeftić selbst in einer Gefängniszelle. Jetzt spricht er über eine Jugendsünde, die ihn teuer zu stehen kam.
Igor Jeftić gesteht: Deshalb wurde der “Rosenheim-Cops”-Star verhaftet
Seit 2009 verkörpert Igor Jeftić in der beliebten ZDF-Serie “Die Rosenheim-Cops” den pflichtbewussten Kommissar Sven Hansen. Dass er privat schon selbst mit dem Gesetz in Konflikt geriet und dafür sogar eine Nacht hinter Gittern verbrachte, dürfte seine Fans überraschen. Im Interview mit “Frau im Spiegel” erzählt der 54-Jährige, was damals geschah.
Aufgewachsen in Stuttgart, zog er für seine Schauspielausbildung nach München. Nach ersten Theaterengagements übernahm er ab 1996 auch Rollen in Fernsehserien wie “In aller Freundschaft” und “Tatort”. Der große Durchbruch kam schließlich mit den “Rosenheim-Cops”, wo er seit der achten Staffel als smarter Ermittler und segelbegeistertes “Nordlicht” in mehr als 380 Episoden für Ordnung im Chiemgau sorgt. Was vielen Fans dabei neu sein dürfte: Genau in jener Münchner Studienzeit leistete sich der spätere Kommissar eine Jugendsünde, die ihn Jahre später einholen sollte.
Während seiner Ausbildung an der Schauspielschule sei er regelmäßig in den öffentlichen Verkehrsmitteln ohne Fahrschein gefahren und auch mehrfach dabei erwischt worden – die fälligen Strafen habe er schlicht nicht bezahlt. Begünstigt habe ihn dabei ein bürokratischer Schlupfwinkel: “Ich war in München nicht gemeldet”, erklärt er. Als er nach Berlin gezogen sei und sich dort ordnungsgemäß angemeldet habe, habe die Polizei zugegriffen.
In Berlin wurde ich in meiner Wohnung verhaftet und kam sogar für eine Nacht ins Gefängnis.
“Rosenheim-Cops”-Star Igor Jeftić: Regisseur rettete ihn vor 20 Tagen Haft
Im Gefängnis sah sich der Schauspieler schließlich mit den Konsequenzen konfrontiert: “Mir drohten 20 Tage Knast.” Die Rettung sei schließlich aus einer unerwarteten Richtung gekommen. Er habe seinen damaligen Theaterregisseur gebeten, seine gesamte Gage von 600 D-Mark direkt an die Polizei zu überweisen. Der Regisseur, so erinnert sich der “Rosenheim-Cops”-Star, habe den Anruf zunächst für einen schlechten Scherz gehalten.
Schließlich zahlte er, und ich kam auf Kaution frei.
Neben der unrühmlichen Jugendsünde spricht der Schauspieler im Interview auch über sein Verhältnis zur Figur des Kommissar Hansen – und stellt klar, dass er mit seiner Figur weniger gemeinsam hat, als man vermuten könnte. Weder stamme er aus reichem Elternhaus, noch teile er die große Leidenschaft des Ermittlers fürs Segeln. Beim Gerechtigkeitsempfinden, dem Humor und dem kollegialen Umgang mit Kolleg:innen hingegen erkenne er durchaus Parallelen und benennt die vielleicht wichtigsten Unterschiede: “Sven ist etwas distanzierter und analytischer als ich. Ich bin eher ein Bauchmensch und laufe auch nicht ständig im Anzug herum.”