„Rosenheim-Cops“-Star Max Müller überrascht mit Geständnis: „Sonst wäre Katastrophe passiert“
Als Michi Mohr ist er bei den „Rosenheim-Cops“ der zuverlässige Polizist mit Herz. Jetzt erzählt Max Müller, dass er auch privat eingreifen musste – um zwei Menschen zu helfen. Und er spricht über den Mut einer Kollegin, die gerade ein sehr persönliches Buch veröffentlicht hat.

Rosenheim – Seit 2002 steht Max Müller (61) als Polizeihauptmeister Michi Mohr für die „Rosenheim-Cops“ vor der Kamera. In der Abendzeitung München zeigt er nun, dass sein Verantwortungsgefühl nicht an der Studiotür endet: Müller berichtet von einer schwierigen Lage in seinem Umfeld, in der er helfen musste. „Es ging um zwei Menschen, denen ich helfen wollte, ansonsten wäre eine Katastrophe passiert, es wäre fatal ausgegangen. Also konnte ich gar nicht anders“, sagt er.
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Auslöser: Lesung von Karin Thaler
Müller war kürzlich bei einer Lesung von Serienkollegin Karin Thaler (60) in Rosenheim dabei. Thaler verarbeitet in ihrem Buch „Stark, weil ich stark sein musste – Die Doppelrolle meines Lebens“ unter anderem die Spielsucht ihrer Mutter und die finanzielle Belastung, die sie über Jahre begleitet habe. Müller zollt ihr Respekt: Das Buch sei „harter Tobak“, zugleich „so schonungslos ehrlich“ – und er hebt hervor, dass Thaler dabei respektvoll und liebevoll über ihre Mutter schreibe.
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„Riesengeschenk Michi Mohr“: Rolle machte Hilfe möglich
Der Schauspieler erzählt weiter, die brenzlige Situation habe sich knapp zwei Jahre vor dem Start der „Rosenheim-Cops“ ereignet. Damals habe er den beiden Betroffenen Hilfe versprochen. Erst später – durch seine feste Serienrolle – sei es realistisch geworden, das Versprechen über längere Zeit einzulösen: „Dann kam das Riesengeschenk ‚Michi Mohr‘… Das größte Geschenk meines beruflichen Lebens“, so Müller. Diese Rolle habe ihm Türen geöffnet – „Türen, von denen ich nicht mal wusste, dass es sie gibt“. Und: Dadurch habe er „Schlimmes abwenden“ können. (Dieser Artikel erschien zuerst auf www.rosenheim24.de/mh)