GZSZ-Cribs: Ein Blick in die Kabine von Olivia Marei
Wenn die Kameras im RTL-Studio in Potsdam-Babelsberg ausgehen, beginnt für die Stars von Gute Zeiten, schlechte Zeiten der Teil des Tages, den die Zuschauer normalerweise nie zu sehen bekommen. Es ist der Rückzug in die eigenen vier Wände – oder besser gesagt: in die Kabine. Im neuesten Format von „GZSZ-Cribs“ führt uns keine Geringere als Publikumsliebling Olivia Marei durch ihr privates Reich am Set. Dabei wird schnell klar: Wer glaubt, hier nur einen funktionalen Umkleideraum vorzufinden, irrt gewaltig. Olivias Kabine ist ein Spiegel ihrer Persönlichkeit und ein wichtiger Anker im oft stressigen Dreh-Alltag.

Ein Ort der Ruhe im Wirbelsturm der Produktion Der Arbeitsalltag bei GZSZ ist taktgetaktet. Szenenbesprechungen, Maske, Kostümprobe und der eigentliche Dreh wechseln sich in rasender Geschwindigkeit ab. Umso wichtiger ist es für die Schauspieler, einen Ort zu haben, an dem sie kurz durchatmen können. Olivia Marei hat sich in ihrer Kabine eine echte Wohlfühloase geschaffen. Schon beim Betreten fällt auf: Hier herrscht keine sterile Studio-Atmosphäre. Warme Farben, persönliche Fotos von ihrer Familie und kleine Erinnerungsstücke zieren die Wände.

„Man verbringt hier manchmal mehr Zeit als im eigenen Wohnzimmer“, verrät Olivia lachend, während sie uns ihre Lieblingsecke zeigt. Besonders auffällig ist ihr organisierter Schreibtisch, auf dem die aktuellen Drehbücher (die „Books“) ordentlich gestapelt liegen. Wer genau hinsieht, erkennt bunte Markierungen und kleine Notizen an den Rändern – ein Beweis für die akribische Vorbereitung, mit der sie die Rolle der Polizistin Toni Ahrens zum Leben erweckt.
Die „Toni-Transformation“: Vom Privatmensch zur Kiez-Ermittlerin In ihrer Kabine findet auch die tägliche Metamorphose statt. Olivia zeigt uns ihre Garderobe, in der die Kostüme von Toni hängen. Es ist spannend zu sehen, wie sehr die Kleidung den Charakter formt. Von der funktionalen Polizei-Ausrüstung bis hin zu den lässigen Kiez-Outfits – jeder Bügel erzählt eine Geschichte. Doch Olivia betont, dass es vor allem die persönlichen Gegenstände sind, die ihr helfen, in die Rolle zu schlüpfen.
Ein besonderes Highlight bei „GZSZ-Cribs“ ist der Blick auf ihren Schminktisch. Neben professionellem Make-up finden sich dort auch kleine Glücksbringer und ätherische Öle. „Ein bestimmter Duft hilft mir manchmal, mich zu fokussieren, bevor ich eine hochemotionale Szene drehe“, erklärt sie. Es sind diese kleinen, intimen Details, die den Fans zeigen, wie viel Herzblut und persönliche Energie in jeder einzelnen Folge stecken.
Ordnung vs. Chaos: Der Charme des Realen Olivia macht kein Geheimnis daraus, dass es in ihrer Kabine nicht immer so aufgeräumt aussieht wie für die Kamera. Es gibt die typischen „Chaos-Tage“, an denen Kostümteile über dem Stuhl hängen und Kaffeetassen den Schreibtisch belagern. Genau diese Authentizität ist es, die Olivia Marei so sympathisch macht. Sie ist ein Star zum Anfassen, die den Spagat zwischen beruflichem Erfolg und dem Leben als zweifache Mutter mit bewundernswerter Leichtigkeit meistert.
Die Kabine dient auch als Treffpunkt für Kollegen. Oft schauen andere Kiez-Bewohner auf einen kurzen Plausch oder einen schnellen Kaffee vorbei. In diesen Momenten wird die Kabine zum sozialen Mittelpunkt, wo gelacht, sich über Szenen ausgetauscht oder auch mal über den Alltagsstress Luft gemacht wird. Diese Backstage-Einblicke verdeutlichen den starken Zusammenhalt innerhalb des Ensembles, der die Serie seit über drei Jahrzehnten trägt.