Verstecktes Detail in neuer „Rosenheim-Cops“-Folge: Das merken nur Kenner

„Rosenheim-Cops“
Karin Thaler (l-r), Max Müller und Marisa Burger sind bei der neuen Staffel der Rosenheim Cops natürlich auch wieder dabei. © picture alliance/dpa | Karl-Josef Hildenbrand

In der aktuellen Episode „Ein unbequemer Nachbar“ bekommt Frau Stockl plötzlich eine ganz eigene Nebenmission – und die ist ein liebevoller Rückgriff auf einen alten Fall aus dem Jahr 2020. Wer damals genau hinsah, erkennt das Easter Egg sofort.

Rosenheim — Während Julia Beck in „Ein unbequemer Nachbar“ einen Mordfall aufklären muss, läuft im Präsidium nebenbei eine zweite, kleine „Ermittlung“ an – ausgerechnet für Miriam Stockl. Und genau darin steckt ein Detail, das viele Zuschauer übersehen dürften: Die Nebenhandlung ist eine direkte Anspielung auf eine ältere „Rosenheim-Cops“-Folge.

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Stockl sucht Restaurator – wegen Tintenfleck im Achtziger-Büro

Auslöser ist ein Missgeschick: Kulturdezernent Dr. Frank Baumgartner hat ein Gemälde aus dem Büro von Chef Achtziger mit einem Tintenfleck ruiniert – und bittet Stockl um Hilfe. Sie macht sich sofort auf die Suche nach einem Restaurator und erinnert sich an einen früheren Fall, in dem „auch ein Restaurator involviert“ gewesen sein soll.

Hier kommt das Easter Egg: Stockl fällt der Name Peter Schönherr ein – und wer jetzt stutzt, liegt richtig. Schönherr war Mordopfer in der 2020 ausgestrahlten Folge „Eine künstlerische Sensation“ (damals ermittelten Stadler und Eva Winter). Stockl sucht also – ohne es anfangs zu wissen – ausgerechnet nach einem Mann, der in der Serienwelt längst ermordet wurde. Als sie das merkt, muss sie ihre Mission abbrechen – und entschuldigt sich sogar bei Marianne Grasegger, die ihr helfen wollte.

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Für die Handlung der Folge ist der Rückgriff nicht entscheidend – aber als kleiner Insider-Gruß funktioniert er perfekt: ein „Danke“ an die Community, die seit Jahren mitfiebert und sich an frühere Fälle erinnert. (Dieser Artikel erschien zuerst auf www.rosenheim24.de/mh)