„Sturm der Liebe“ und „Rote Rosen“ in Gefahr? ARD stellt Nachmittagsprogramm um

Die ARD wirft ihren Programmplan ab Januar 2026 kräftig durcheinander. Die Frage, die sich Fans jetzt stellen: Was bedeutet das für Publikumslieblinge wie „Sturm der Liebe“ und „Rote Rosen“?

Zwei Charaktere von Rote Rosen, sie sieht genervt aus und er angewiedert.
Wie steht es um die Zukunft von „Rote Rosen“? Foto: © NDR

Während die beiden Soaps „Sturm der Liebe“ und „Rote Rosen“ vor allem am Vorabend und frühen Nachmittag feste Publikumsmagneten bleiben, richtet die ARD einen anderen Sendeplatz neu aus – und zwar einen, der seit Jahren als problematisch gilt.

Überraschendes Comeback: ARD holt „Leopard, Seebär & Co.“ zurück

 

Ab dem 12. Januar 2026 wird um 16:10 Uhr wieder die beliebte Zoo-Doku „Leopard, Seebär & Co.“ im Ersten zu sehen sein. Viele erinnern sich: Die Reihe gehörte jahrelang zu den verlässlichsten Publikumslieblingen, bevor das Interesse langsam abebbte und 2018 fast alle Zoo-Dokus eingestellt wurden. Jetzt wagt die ARD den nostalgischen Neustart – vielleicht auch, weil der Slot um 16 Uhr seit Jahren als Dauerproblem gilt. Selbst die bayerische Serie „Dahoam is Dahoam“, eigentlich eine feste Größe im BR, floppten im Hauptprogramm deutlich: Rund 300.000 Zuschauer im Schnitt – zu wenig für die ARD. Die Wiederholungen wurden schnell wieder gestrichen.

Was bedeutet die Umstellung für „Sturm der Liebe“ und „Rote Rosen“?

 

Die gute Nachricht: Beide Serien bleiben im Programm – vorerst unverändert. Dennoch sorgt die Umstellung bei Fans für Nervosität: Dass nun wieder ein altbewährtes Format zurückholt wird, zeigt vor allem eines: Der Sender sucht weiterhin nach einer Langzeit-Lösung, um den Nachmittag zu stabilisieren – und könnte in Zukunft vielleicht auch an anderen Stellen schrauben.

ARD: Wie geht es ab Januar weiter?

 

Ab 12. Januar 2026 sieht der ARD-Nachmittag so aus:

  • 14:10 Uhr – „Rote Rosen“
  • 15: 10 Uhr – „Sturm der Liebe“
  • 16:10 Uhr – „Leopard, Seebär & Co.“
  • 17:15 Uhr – „Brisant“

Quizshows wie „Gefragt, gejagt“ oder „Wer weiß denn sowas?“ folgen erst wieder am frühen Abend. Ob diese Strategie langfristig aufgeht, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.