„Rosenheim-Cops“-Urgestein deckt nach 25 Jahren weitverbreiteten Irrglauben auf: „Das sind wir nicht“

Die ZDF-Serie „Die Rosenheim-Cops“ avancierte seit ihrem Start zu einem Erfolgsformat für den Sender. Reich geworden sind jedoch auch langjährige Darsteller nicht, wie eine Schauspielerin verrät.

Rosenheim – Seit über zwei Jahrzehnten sendet das ZDF die Fernsehserie „Die Rosenheim-Cops“, die sich längst zu einem Erfolgsformat entwickelt hat. Im vergangenen Oktober startete bereits die 25. Staffel. Zu den Urgesteinen der Krimiserie zählt Marisa Burger (52), die die Serie im vergangenen Jahr verließ. Sie war schon in der ersten Folge als Polizeisekretärin Miriam Stockl aufgetreten und kennt die Serie in- und auswendig. Deshalb räumt sie jetzt mit einem Irrglauben einiger Fans auf.

Marisa Burger bei 30. Jose Carreras Gala 2023

Fast 25 Jahre lang spielte Marisa Burger die Sekretärin Miriam Stockl in der ZDF-Krimiserie „Die Rosenheim-Cops“. © IMAGO

In einem Interview mit der „Abendzeitung“ erzählt sie, dass sie und ihre Schauspielkollegen in den 23 Jahren nicht so viel verdient haben, wie viele offenbar annehmen. „Die Öffentlich-Rechtlichen haben natürlich ihre Raster-Gagen und man denkt immer, wir sind Millionäre. Das sind wir aber nicht!“, stellt Burger klar. Damals habe man „richtig hohe Gagen“ erhalten, doch das sei vor ihrer Zeit gewesen.

Marisa Burger berichtet von Sparprogramm bei den „Rosenheim-Cops“

War Maria Burgers Rolle zunächst nur als Nebenfigur gedacht, entwickelte sie sich zu einer der tragenden Rollen. Dafür forderte die „Rosenheim-Cops“-Darstellerin aber auch eine angemessene Gage. „Mir ist es sehr wichtig, das gleiche Geld zu bekommen wie meine Kolleginnen und vor allem auch wie meine Kollegen“, sagte sie in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“.

Sie alle mussten sich im Laufe der Jahre mit Sparmaßnahmen begnügen – nicht nur beim Geld, sondern auch bei der Zeit. „Bei den ‚Rosenheim-Cops‘ haben wir mal mit zwölf Drehtagen pro Folge angefangen. Mittlerweile sind wir bei 6,3 Tagen für 45 Minuten Sendezeit“, erklärte sie.

Bald ist ihre Zeit bei den „Rosenheim-Cops“ Geschichte. Es wird vermutet, dass sie ihren Abschied in der letzten Folge der 25. Staffel feiern wird. Nach ihrem Ausstieg widmet sich Marisa Burger dem Theater: In dem Stück „Kleine Verbrechen unter Liebenden“, das am heutigen Freitag in Hamburg seine Premiere feiert, übernimmt sie die weibliche Hauptrolle. Kürzlich überraschte „Die Rosenheim-Cops“ mit einem neuen Ermittler-Duo. Verwendete Quellen: abendzeitung-muenchen.de, sueddeutsche.de