“Rosenheim-Cops”-Star Marisa Burger: “Das Geld wurde immer weniger”
Die Aussage von Marisa Burger, dem Star der Rosenheim-Cops, dass “Das Geld wurde immer weniger,” bezieht sich auf die finanzielle Realität des Schauspielerberufs, insbesondere in Deutschland, und die Herausforderungen, die sie trotz ihrer langjährigen Hauptrolle in einer erfolgreichen Serie erlebte.

Der Kontext der Finanziellen Sorgen
Marisa Burger hat in Interviews offen über die Lücken und Ungleichheiten im Einkommen von Schauspielerinnen gesprochen, selbst wenn sie in einer beliebten Produktion wie den Rosenheim-Cops mitwirkten:
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Jahresverdienstschwankungen: Die Schauspielerei bietet selten ein konstantes, gleichbleibendes Gehalt. Die Einnahmen hängen stark von der Anzahl der Drehtage pro Jahr ab. Obwohl die Rosenheim-Cops eine langlebige Serie ist, sind die Gagen für die Nebenrollen, zu denen Frau Burger lange zählte, nicht mit denen der Hauptkommissare vergleichbar.
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Fehlende Tantiemen: Ein zentrales Problem, das Burger oft angesprochen hat, ist die mangelnde Beteiligung an den Tantiemen (Wiederholungshonorare) für die unzähligen Wiederholungen der Serie im ZDF. Die Rosenheim-Cops läuft fast täglich im Fernsehen, doch die Schauspielerinnen erhalten oft nur geringe oder gar keine zusätzlichen Zahlungen für diese Ausstrahlungen, was im Vergleich zu US-Produktionen eine große Diskrepanz darstellt.
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Der “Mythos des Reichtums”: Die Öffentlichkeit nimmt oft fälschlicherweise an, dass Darsteller, die in erfolgreichen Serien auftreten, finanziell ausgesorgt haben. Burger hat diese Illusion mehrfach korrigiert und auf die Notwendigkeit hingewiesen, selbst nach 20 Jahren in der Rolle, sich um die eigene finanzielle Absicherung zu kümmern.
⏳ Der Ausstieg als Finanzielle Notwendigkeit (unter anderem)
Die finanziellen Unsicherheiten waren ein Faktor, der zu ihrer Entscheidung beigetragen hat, die Rolle der Miriam Stockl nach 25 Jahren zu verlassen, um sich neuen Projekten zu widmen.
Sie möchte die Zeit nutzen, um andere Rollen anzunehmen, möglicherweise in Produktionen, die ihr eine bessere finanzielle Basis und künstlerische Erfüllung bieten. Ihr Ausstieg war somit auch ein mutiger Schritt in Richtung Selbstbestimmung und die Suche nach einem beruflichen Umfeld, das ihre langjährige Arbeit angemessener entlohnt.