Nach Gottschalks Romy-Auftritt: Hans Sigl wehrt sich gegen Vorwürfe – „Erfunden und falsch“

Hans Sigl kontert nach Thomas Gottschalks Romy-Auftritt heftige Kritik. Der Bergdoktor-Star stellt klar: Die Vorwürfe seien völlig erfunden.

Kitzbühel – Der österreichische Schauspieler Hans Sigl (56) wehrt sich vehement gegen Vorwürfe nach seinem Eingreifen bei Thomas Gottschalks (75) verwirrendem Auftritt bei der Romy-Verleihung (28. Dezember).

Via Instagram stellte der „Bergdoktor“-Star am Dienstag (2. Dezember) klar, dass Berichte über sein angeblich unsensibles Verhalten gegenüber dem krebskranken Entertainer „schlichtweg erfunden und falsch“ seien. Mit einem Video der entsprechenden Szene untermauert Sigl seine Version der Ereignisse und sendet Genesungswünsche an Gottschalk.

Hans Sigl schiebt Vorwürfen nach Thomas Gottschalks Romy-Auftritt einen Riegel vor

Hans Sigl sah sich nach der Romy-Gala mit schweren Anschuldigungen konfrontiert. Ein Medienbericht warf dem Moderator vor, er habe Thomas Gottschalk das Mikrofon „aus der Hand gerissen“ und ihm gesagt: „Man muss ja wissen, wann man aufhört“. Diese Darstellung empört den österreichischen Schauspieler zutiefst. Auf seinem Instagram-Account veröffentlichte er die betreffende Szene der Preisverleihung, die seine Version der Ereignisse eindeutig bestätigt.

Der 56-Jährige betont in seinem Statement die professionelle Herangehensweise aller Beteiligten. „Der gesamte Auftritt rund um Thomas Gottschalk wurde vom ganzen Team sehr feinfühlig und behutsam organisiert“, erklärt Hans Sigl in seinem Instagram-Post. Er möchte die Diskussion um die Ereignisse beenden und verweist auf das gemeinsame Selfie mit Gottschalk, das auf der Bühne entstand, als „etwas ganz Besonderes“. Die Aufregung um angeblich respektloses Verhalten weist er kategorisch zurück.

Nachdem Thomas Gottschalks Krebserkrankung öffentlich wurde, erhält sein Verhalten bei den jüngsten TV-Auftritten eine neue Dimension. Der Entertainer leidet an einem seltenen Angiosarkom und muss nach zwei schweren Operationen starke Schmerzmittel einnehmen, deren Nebenwirkungen seinen Zustand erklären. Hans Sigl nutzt seine Stellungnahme auch für persönliche Worte an den erkrankten Kollegen: „Ich wünsche Thomas von ganzem Herzen viel Kraft für alles, was auf ihn zukommt.“ Die Nebenwirkungen der Medikamente erklären Gottschalks verwirrten Zustand bei der Preisverleihung.

Die vermeintliche Kontroverse entstand, nachdem Thomas Gottschalk bei der Diamant-Romy-Verleihung in Kitzbühel einen irritierenden Auftritt hingelegt hatte. Der 75-Jährige begann während seiner Dankesrede laut mitzuzählen, als er den herunterlaufenden Timer entdeckte, und fragte ungeduldig nach seinem Preis. Hans Sigl griff besonnen ein, beruhigte den Entertainer mit den Worten „Entspann dich, Tommy“ und sorgte für einen reibungslosen Ablauf der Zeremonie. In einem ganz anderen Licht erscheinen nun auch Thomas Gottschalks Aussagen, die er vor Bekanntwerden seiner Erkrankung geäußert hatte. Verwendete Quellen: instagram.com/sigl_hans, bild.de, Deutsche Presse-Agentur