Krimiserie: Die Rosenheim-Cops – Dabei sein ist alles (ZDF 16:10 – 17:00 Uhr)

Der gemütliche Alltag im Polizeipräsidium von Rosenheim wird von einem Paukenschlag unterbrochen, der die Grundfeste des Kommissariats erschüttert: Miriam Stockl, die Seele des Reviers und unersetzliche Polizeisekretärin, findet sich plötzlich auf der Liste der Hauptverdächtigen wieder. In der Folge „Dabei sein ist alles“ wird aus dem heiteren bayerischen Landkrimi ein dramatisches Spiel um Schuld, Eifersucht und ein vermeintliches Kommunikationsproblem, das tödlich endete.

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 Der Mordfall: Die Jurorin und das Scherbengericht

Der Fall beginnt, wo für Frau Stockl die Welt endete: beim Bayerischen Sekretärinnen-Wettbewerb. Miriam Stockl, bekannt für ihre tadellose Organisation und ihren scharfen Verstand, musste überraschend früh ausscheiden. Die Schuld daran gibt sie eindeutig der Jurorin Antonia Bichler, der Vorjahressiegerin, die ihr ein angebliches Kommunikationsproblem an den Kopf warf – eine Beleidigung, die Frau Stockl als ungerechtfertigt empfindet und die ihren Stolz zutiefst verletzt.

Doch die Intrige nimmt eine fatale Wendung: Am darauffolgenden Tag wird genau jene Antonia Bichler erschlagen aufgefunden.


 Die Ermittlungen: Hansen und Hartl in der Bredouille

Der Schock ist groß, als die Kommissare Hansen und Hartl (oder je nach Besetzung auch ein anderes Duo) feststellen müssen, dass ihre geschätzte Kollegin, Frau Stockl, aufgrund der öffentlich ausgetragenen Fehde und ihres offenkundigen Motivs automatisch in den Kreis der Verdächtigen rückt.

  • Die Zwickmühle der Kommissare: Für Hansen und Hartl ist die Situation äußerst unangenehm. Sie müssen Stockl, die sie als Freundin und unersetzliche Stütze schätzen, offiziell vernehmen. Die Verhörsituation verspricht eine emotionale Zerreißprobe, denn Stockl ist fassungslos über den Verdacht und wird ihre Unschuld vehement verteidigen.

  • Weitere Spuren: Trotz der brisanten Hauptverdächtigen müssen die Kommissare professionell weitere Spuren verfolgen. Die Ermittlungen führen ins berufliche Umfeld des Opfers. Im Visier stehen Tatjana Hauff, eine Kollegin, die Bichler ihren attraktiven Juniorchef streitig machen wollte – ein klassisches Eifersuchtsmotiv. Eine weitere Spur führt zu Dorothea Lange, der ehemaligen Chefsekretärin, die ebenfalls einen heftigen Streit mit dem Opfer gehabt haben soll.


 Der Sidekick: Hartls Küchen-Katastrophe

Auch in diesem nervenaufreibenden Fall fehlt die nötige Prise bayerischer Humor nicht, die die Serie so beliebt macht. Kommissar Hartl (oder der aktuelle Vertretungskommissar) hat ein ganz privates Desaster zu bewältigen:

  • Das Zentimeter-Problem: Hartl muss feststellen, dass er sich bei der komplizierten Planung seiner neuen Küche um einen entscheidenden Zentimeter verrechnet hat. Die Angst, seiner Frau Marion diese Planungs-Katastrophe beizubringen, sorgt für den humoristischen Kontrast zur Mordermittlung.

„Dabei sein ist alles“ bietet somit die perfekte Mischung: ein packender Mordfall, in dem sogar die gute Seele des Kommissariats unter Verdacht steht, gepaart mit den liebenswerten Alltagsproblemen der Ermittler. Ein absolutes Muss für alle Fans der bayerischen Krimiserie.