Joanna wird bei Berlin – Tag & Nacht gemobbt: So krass war der Dreh für Darstellerin Carla Bruhn

Joanna wird bei Berlin – Tag & Nacht gemobbt: So schwierig waren die Szenen für Darstellerin Carla Bruhn
Fans von Berlin – Tag & Nacht wissen, dass sich die Serie regelmäßig mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinandersetzt und diese durch ihre Charaktere aufarbeitet. Momentan steht das Thema Mobbing besonders im Fokus: Joanna war in ihrer Schule an einem Brand beteiligt, weswegen sich nun viele ihrer Mitschüler*innen gegen sie stellen. Im Interview spricht Darstellerin Carla Bruhn über die Hintergründe der emotionalen Szenen.

Achtung, es folgen Spoiler zur Folge 3654, die am 2. April bei RTLZWEI ausgestrahlt wird

Mobbing bei Berlin – Tag & Nacht: Darstellerin Carla Bruhn über “krasseste” Dreharbeiten

In der Schule wird Joanna bei Berlin – Tag & Nacht Opfer systematischer Schikanen durch eine Mädchengruppe. Was mit Beleidigungen, Sticheleien und auf den Rücken geklebten Zetteln beginnt, erreicht seinen grausamen Höhepunkt nach dem Sportunterricht: Die Gruppe um Mitschülerin Daphne lauert Joanna in der Dusche auf. Dort wird das Mädchen in Unterwäsche unter den Wasserhahn gezwungen, während die anderen das Wasser über sie laufen lassen. Als Joanna zu fliehen versucht, stellen sie sich ihr in den Weg, schreien sie an und drohen ihr, bis sie schließlich unter Tränen am Boden der Dusche zusammensackt.

Schon für die Zuschauer:innen sind diese Szenen schwer zu ertragen, doch auch Darstellerin Carla Bruhn bezeichnete den Dreh im Interview mit Moviepilot als einen der “krassesten”, den sie bislang erlebt hat. Sie betonte:

Die Dreharbeiten zu Mobbing sind schon hart. Klar, es ist natürlich alles gespielt und man weiß, dass nichts ernst gemeint ist, aber um das zu spielen, muss man sich ja in die Situation reinversetzen.

Das Gefühl, nicht gemocht zu werden und keinen Respekt zu erfahren, sei schlichtweg schlimm.

Duschszene musste oft geprobt werden

Der Dreh in der Dusche stellte eine besondere Herausforderung dar. Die Szene musste mehrfach geprobt werden, wobei Carla Bruhn natürlich nicht jedes Mal nass werden durfte. “Dann haben wir die komplette Szene zweimal durchgespielt, mit Nasswerden und Heulen und allem Drum und Dran. Das war wirklich krass, vor allem, weil ich so viele Emotionen spielen musste.” In diesem Moment habe sich alles so realistisch angefühlt, dass die Situation für sie vor allem emotional extrem fordernd war.

Auch privat wird die Darstellerin im Netz immer wieder mit Hass-Nachrichten konfrontiert. Da sich die Kommentare jedoch hauptsächlich auf ihre Rolle beziehen, lassen sie die geschriebenen Worte völlig kalt. Persönliche Hetze nimmt sie sich ebenfalls nicht zu Herzen und geht stattdessen rational damit um: “Diese Menschen kennen mich nicht, die haben keinen Kontakt zu mir und sind einfach unzufrieden mit sich selbst.”