Ex-Serienstar schließt Rückkehr als Schauspieler bei GZSZ aus

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Serientod war „ein ganz schöner Schock“
„Natürlich war es erstmal ein ganz schöner Schock für mich, als klar wurde, dass Alexander Cöster die Serie verlässt, und zwar mit den Füßen voran. Rein dramaturgisch konnte ich natürlich gut nachvollziehen, was für ein Potenzial in der Geschichte um die trauernde Maren steckt. Es war ja dann auch gut und ergreifend und somit richtig so“, erklärt Schauspieler Clemens Löhr, der aktuell als Regisseur bei GZSZ arbeitet.

RTL / Rolf Baumgartner
Warum musste Alexander sterben?
„Die Produktion hatte die dramaturgisch spannende Idee, Alexander sterben und Maren darüber lange trauern, geradezu traumatisiert werden zu lassen. Dem konnte ich mich nicht verwehren“, verrät der einstige Serienstar gegenüber der Südwest Presse. Veränderungen im Hauptcast sind laut Clemens Löhr immer der Motor für neue Geschichten und Charaktere. „Zum Glück wurde mir im selben Atemzug die Frage gestellt, ob ich mir nicht vorstellen könne, hier mal wieder Regie zu führen, man würde mich ungern für’s Team verlieren. Dem konnte ich mich noch viel weniger verwehren“, betont er.

GZSZ-Comeback als Schauspieler „kann ich mir gar nicht vorstellen“
Dass ein Serientod nicht immer gleich das Ende einer Rolle bedeuten kann, zeigt unter anderem eine aktuelle Story bei „Alles was zählt“: Nach dem Tod von Jan Köster verkörpert Schauspieler Daniel Noah nun seinen Zwillingsbruder Mika. Ein ähnliches GZSZ-Comeback als Schauspieler schließt Clemens Löhr jedoch aus: „Nein, somit ist mein Alexander Geschichte, schöne Geschichte. Und ein Wiederkehren als drolliger Zwillingsbruder oder als Lookalike kann ich mir, ehrlich gesagt, gar nicht vorstellen.“ Stattdessen hofft der GZSZ-Regisseur auf eine baldige Rückkehr vor die Kamera: „Die Arbeit als Schauspieler vermisse ich (so langsam) doch sehr. Ich liebe einfach beide Seiten der Kamera, und vielleicht klappt es ja 2026, dass ich mich, wo auch immer, als Schauspieler vor der Kamera wiederfinde. Schön wär’s.“