Die Landarztpraxis: Schock-Moment am Schliersee – Lässt Simons tragisches Trauma die junge Liebe zu Vicki zerbrechen, noch bevor sie richtig begonnen hat? 🏔️🩺💔
Wiesenkirchen am Schliersee – ein Ort, der für viele Inbegriff bayerischer Idylle, kristallklaren Wassers und unberührter Berggipfel ist. Doch wer die Landarztpraxis von Dr. Sarah König und ihrem Team kennt, weiß, dass hinter den hölzernen Fensterläden und blühenden Geranienkästen Schicksale lauern, die tiefere Wunden hinterlassen haben, als jede Bergtour es könnte. In der aktuellen Episode vom 16. Februar 2026 mit dem vielsagenden Titel „Und es hat Zoom gemacht …“ wird diese Idylle jäh zerrissen. Im Zentrum des Sturms: Die junge Ärztin Vicki Raichinger und der verschlossene Restaurantmanager Simon Hilgers.
Der Kuss, der alles verändern sollte
Es war der Moment, auf den die Fans wochenlang hingefiebert haben. Zwischen Vicki und Simon knisterte es von der ersten Sekunde an. Er, der attraktive, aber stets distanzierte Neuling in der „Alten Post“, und sie, die Frau, die nach 15 Jahren Funkstille zurückgekehrt ist, um sich mit ihrer Familie zu versöhnen. Nach einem ständigen Auf und Ab, nach Momenten der Nähe und plötzlichen Rückzügen, kam es endlich zu diesem einen, magischen Kuss. Es hätte der Beginn einer großen Liebesgeschichte sein können, ein Neuanfang für zwei Seelen, die in Berlin und anderswo ihre Narben davongetragen haben. Doch in der Welt der Seifenopern ist ein Kuss selten nur ein Kuss – er ist oft der Schlüssel zu einer Truhe voller dunkler Geheimnisse.
Simons Trauma: Wenn die Vergangenheit erstarrt
Was Vicki zu diesem Zeitpunkt nur ahnt: Simon trägt eine Last mit sich herum, die so schwer wiegt wie das Felsmassiv des Wilden Kaisers. Er ist nicht einfach nur ein „schwieriger Typ“ oder bindungsunfähig. Simon ist ein gebrochener Vater. In der heutigen Folge wird das Ausmaß seines Schmerzes auf grausamste Weise deutlich. Als die romantische Zweisamkeit durch einen medizinischen Notfall unterbrochen wird, passiert das Unvorstellbare: Simon, der sonst so souveräne Manager, erstarrt völlig.
Während Vicki instinktiv in den Rettungsmodus schaltet und versucht, das Leben eines Patienten zu sichern, sieht Simon nicht den aktuellen Notfall. Er sieht die Bilder des Unfalltodes seines Sohnes. Die Sirenen, das Blaulicht, die Hilflosigkeit – all das holt ihn mit einer Wucht ein, die ihn handlungsunfähig macht. Es ist ein Moment von schmerzhafter Authentizität, der zeigt, dass Zeit eben doch nicht alle Wunden heilt, sondern manche nur oberflächlich vernarben lässt, bis ein kleiner Reiz sie wieder blutig aufreißt.
Das Liebesdreieck: Fabian als der lachende Dritte?
Wie gerufen steht in diesem Moment ausgerechnet Fabian an Vickis Seite. Die beiden funktionieren als medizinisches Team perfekt. Während Fabian mit kühlem Kopf agiert und Vicki unterstützt, muss sie zusehen, wie Simon sich immer weiter in sein emotionales Schneckenhaus zurückzieht. Für Fabian, der selbst schon lange tiefere Gefühle für Vicki entwickelt hat, ist dies ein bittersüßer Triumph. Er sieht Vickis Enttäuschung und Simons Versagen, und während seine Zuneigung zu ihr mit jedem gemeinsamen Handgriff wächst, erkennt Vicki schmerzhaft, dass Simon vielleicht niemals bereit sein wird, sein Herz wieder für jemanden zu öffnen.
Die Ironie des Schicksals ist fast nicht zu ertragen: Fabian plant eine große, romantische Geste, um Vicki seine Liebe zu gestehen, unwissend, dass sie gerade erst Simons Lippen gespürt hat. Doch Simons Reaktion nach dem Kuss – das Abblocken, das Unvermögen, über seinen toten Sohn zu sprechen – treibt einen Keil zwischen das neue Traumpaar von Wiesenkirchen, noch bevor sie den ersten gemeinsamen Tag als Paar erleben konnten.
Menschliche Abgründe im Kiez am See
Warum fasziniert uns „Die Landarztpraxis“ auch im Jahr 2026 noch so sehr? Weil sie sich traut, diese Abgründe zu zeigen. Es geht nicht nur um das „Wer mit Wem“, sondern um das „Warum nicht“. Simons Schmerz ist real. Die Nachricht, dass der Unfallfahrer, der seinen Sohn auf dem Gewissen hat, bald aus der Haft entlassen wird, vergiftet seine aufkeimenden Gefühle für Vicki. Er glaubt, sie verdient jemanden Besseren – jemanden, der nicht so „kaputt“ ist wie er.
Dieser Selbsthass ist die eigentliche Gefahr für ihre Liebe. Vicki hingegen, die hartnäckige Ärztin, will heilen. Doch kann man eine Seele heilen, die sich selbst bereits aufgegeben hat? In den kommenden Wochen wird Wiesenkirchen zum Schauplatz einer emotionalen Belastungsprobe. Vicki muss entscheiden, ob sie für einen Mann kämpft, der sie von sich stößt, oder ob sie dem Ruf von Fabian folgt, der ihr die Stabilität bietet, die sie sich so sehr wünscht.