„Der Bergdoktor“: Martin Gruber bekommt als Papa eine zweite Chance
Heute pausiert „Der Bergdoktor“, die Olympia-Berichterstattung hat Vorrang im ZDF-Program. Eine Figur, die im Leben von Dr. Martin Gruber eigentlich eine große Rolle spielen sollte, pausiert schon länger bei der ZDF-Serie: Sein Sohn Johann. Das wird sich aber bald ändern.
In der 15. Staffel wurde Dr. Martin Gruber (Hans Sigl) bekanntlich zum zweiten Mal Vater. Die Geburt seines Sohnes Johann sorgte damals für ein großes Drama. Ex-Freundin Franziska Hochstetter (Simone Hanselmann) war in Staffel 14 von ihm schwanger, obwohl er mit seiner Verlobten Anne Meierling (Ines Lutz) kurz vor der Hochzeit stand.
Die hochschwangere Apothekerin wollte nicht länger zwischen dem Paar stehen und entschied sich für die Flucht in die USA. Doch kurz nach dem Start ihres Fliegers wurde sie aufgrund einer Eklampsie ohnmächtig. Ihr Sohn Johann kam per Kaiserschnitt zur Welt, während sie noch im Koma lag. Nach viel Drama um ihre Genesung setzte Franziska ihren Plan in die Tat um und zog nach New York.
Erst zum Ende der 16. Staffel bekamen die Zuschauer*innen Franziska Hochstetter und den kleinen Johann wieder zu Gesicht. Martin Gruber telefonierte mit seiner Ex, die ihm ein Bild von seinem Sohn zeigte und ihn nach New York einlud. Nach dem großen Streit mit seinem Bruder Hans (Heiko Ruprecht) wollte Martin Gruber das Angebot annehmen, doch dazu kam es nicht – seine Mutter Lisbeth (Monika Baumgartner) fiel zum Staffelfinale ins Koma.
Vater-Kind-Reunion steht beim “Bergdoktor” an
In den folgenden Staffeln 17 und 18 bekam Johann seinen Vater nie zu Gesicht. Dr. Martin Gruber war als Papa ein Totalausfall – was sich bald ändern kann. In der ZDF-Programmvorschau zum Staffelfinale am 5. März wird eine Vater-Kind-Reunion angekündigt: Seine Ex-Partnerin Franziska Hochstetter hat ihr Kommen angekündigt. Martin steht also eine Begegnung mit seinem Sohn Johann bevor, heißt es da. Dr. Gruber bekommt als Papa also eine zweite Chance
Franziska-Darstellerin Simone Hanselmann wartet schon seit längerer Zeit auf ihr „Bergdoktor“-Comeback: “Sollte die Produktionsfirma sich melden und Franziska und ihren Sohn für einen Besuch in die Berge holen wollen, würde ich mich sehr freuen“, erzählte sie 2022 in einem Interview mit tvspielfilm.de.
Im Finale der 19. Staffel wird ihr Wunsch erfüllt und man darf davon ausgehen, dass Franziska Hochstetter und ihr Sohn Johann auch in Staffel 20 eine wichtige Rolle spielen werden. Das dürfte dann zu Spannungen in der Ehe von Martin Gruber und Karin Bachmeier (Hilde Dalik) sorgen. Die Beziehung ist ohnehin auf dem Prüfstand, denn Karin Bachmeier ist besorgt: Ausgerechnet der Mann, in den ihre Tochter verliebt ist, ist der Freund von Lilli Gruber. Man darf gespannt sein, welche Konsequenzen diese Dilemmas haben.
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„Der Bergdoktor“ soll trotz Ehe kein Langweiler werden – Hans Sigl kündigt Großes an
Er hat es tatsächlich getan! Nach 17 Jahren sagte „Der Bergdoktor“ in der letzten Staffel endlich Ja. Wie geht es jetzt weiter mit Dr. Martin Gruber in der ZDF-Erfolgsserie? Ein Artikel von HÖRZU-Reporterin Melanie Kroiss Es war schön. Es war ein bisschen spontan vielleicht“, sagt Martin (Hans Sigl) über seine Hochzeit mit Karin Bachmeier (Hilde Dalik) zu Caro Pflüger (Barbara Lanz), die sich ebenfalls Hoffnungen gemacht hatte. „Ein bisschen spontan“ ist ein bisschen untertrieben: Nach 18 Staffeln wilder Ehen heiratete „Der Bergdoktor“ nach einem unromantischen Antrag ohne Trara und Familie auf dem Standesamt und lud hinterher den engsten Kreis zum Tanz auf dem Gruberhof. „Daran bin ich nicht ganz unschuldig“, erklärt Hauptdarsteller Hans Sigl im Gespräch mit HÖRZU. „Ich fand, es passt zu ihm, keine große Show draus zu machen. Ansonsten wären wir bei unserem Format der Familienserie schnell in der Kitsch- und Klischeeecke gelandet.“ Auch die Spontaneität sei naheliegend, so Sigl: „Er hat schließlich lang genug gesucht, gewartet und gezögert.“ „Der Bergdoktor“ 19. Staffel: Abschiede und Neuanfänge In der Auftaktfolge zu Staffel 19, Titel „Neuanfänge“, steht zunächst die Beerdigung von Rolf Pflüger an, Vater von Caro und Opa von Lilli Gruber (Ronja Forcher). Caro und Lilli streiten nun um sein Erbe, einen Landhandel, ihr Aufeinandertreffen bietet also viel Konfliktpotenzial. Da rückt der aktuelle medizinische Fall für den Bergdoktor fast in den Hintergrund: Es geht um ein Geschwisterpaar, das schwer erkrankt ist und dessen Eltern schwer zerstritten sind. Trotzdem geht es wie immer um Leben und Tod vor traumhafter Bergkulisse am Wilden Kaiser.
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„Der Bergdoktor“: Lisbeth Gruber stolpert sich in Staffel 17. zurück ins Leben
Nach dem dramatischen Ende der letzten Staffel von „Der Bergdoktor“ ist unklar, wie es für Lisbeth Gruber weiter geht. Die Mutter von Dr. Martin Gruber fiel nach einem Kreislaufzusammenbruch auf dem Gruber-Hof ins Koma. Im Talk mit Hans Sigl macht Monika Baumgartner ein paar Andeutungen zur Zukunft ihrer Rolle. Die Dreharbeiten zur 17. „Bergdoktor“-Staffel haben bereits vor einigen Wochen begonnen und längst ist klar: Monika Baumgartner gehört weiterhin dauerhaft zum Cast der ZDF-Serie, ihre Rolle wird also nicht gestrichen. In den Drehpausen lädt Hans Sigl seine Kolleginnen und Kollegen regelmäßig zum ‚Car-Talk‘ in seinen moosgrünen Dienst-Mercedes älteren Baujahrs ein und diesmal war Monika Baumgartner zu Gast, die mit ihm auch über die Zukunft ihrer Reihe plauderte, nach dem Sigl seine langjährige Kollegin als Mutter aller Söhne ankündigte und ihr ein Kompliment machte: „Du siehst blendend aus.“ „Es stolpert ein bisschen, es hakt ein bisschen und jetzt muss ich mich wieder ein bisschen aufrichten und fangen”, verrät Baumgartner, die seit der ersten Folge 2008 zum Hauptcast der Serie zählt. Man darf auch davon ausgehen, dass Elisabeth „Lisbeth“ Gruber in der kompletten Staffel nicht nur vom Krankenbett grüßen wird. „Wir sehen uns viel zu selten, weil wir viel zu selten auf dem Gruber-Hof sind“, verrät Sigl, „aber jetzt ändert sich das wieder, wir sind wieder auf dem Gruberhof“, lässt Monika Baumgartner durchblicken.