Der Bergdoktor: Lisbeth Gruber’s Bittersweet Anniversary – Will the “Bergdoktor-Mama” Face Her Most Emotional Farewell in this Special Year? 🏔️🕯️😢 #derbergdoktor #LisbethGruber
Seit 2007 spielt Monika Baumgartner die Bergdoktor-Mama in der gleichnamigen Serie. Jetzt, kurz vor dem Staffelstart, blickt sie auf ein besonderes Jahr 2026.
Gröbenzell – Wie geht’s weiter beim Bergdoktor? Es ist immer die gleiche neugierige Frage, die Monika Baumgartner seit 19 Jahren zwischen Weihnachten und Heiligdreikönig beantworten soll. In dieser Zeit häufen sich die Interviewtermine bei der Gröbenzeller Schauspielerin, weil stets Anfang Januar die neue Staffel einer der erfolgreichsten deutschen TV-Serien mit den höchsten Einschaltquoten gestartet wird.
Viele Interviewtermine zwischen den Jahren
Und jedes Jahr antwortet die Filmmutter von Bergdoktor-Darsteller Hans Sigl das gleiche: „Ich darf nichts verraten, das ist vertraglich strikt untersagt.“ Einen Tipp zum Serienstart am 8. Januar um 20.15 Uhr im ZDF gibt es für unsere Zeitung aber dennoch von ihr: „Die zweite Folge wird besonders interessant. Da bekomme ich eine größere Aufgabe.“
Ausgestrahlt wird diese speziell auf sie zugeschnittene Episode am 15. Januar. Insgesamt gibt es bis Anfang März jeden Donnerstag acht jeweils 90-minütige Folgen.
Eigentlich geht es Monika Baumgartner zunächst nicht anders als den Zuschauern. Auch die Schauspieler wissen bis knapp drei Wochen vor Drehbeginn nicht, wie sich ihre TV-Zukunft gestaltet. „Ich bin jedes Jahr aufs Neue gespannt, was sich die Schreiber einfallen lassen“, erzählt die Gröbenzellerin, die auch abseits der Kameras auf ihren Serien-Namen Elisabeth „Lisbeth“ Gruber reagiert, wenn sie beim Einkaufen erkannt und angesprochen wird.
Ich bin sehr dankbar, dass ich auch als Rentnerin noch im schönsten Beruf der Welt weiterarbeiten darf.
Früher steckte der Postbote das Drehbuch in den Briefkasten ihres Gröbenzeller Hauses, in dem sie seit 1998 mit ihrem Lebenspartner Johann Böhmer wohnt. Mittlerweile kommen die Dialoge und Regieanweisungen per E-Mail.
Gedreht wird stets von Ende April bis Anfang Dezember in abwechselnden Intervallen über einen oder mehrere Tage am Wilden Kaiser in Tirol. Die Gegend um Ellmau ist für Monika Baumgartner mittlerweile zur zweiten Heimat geworden. Im Dorf sowie an den Drehorten in Going, Scheffau und Söll kennt man die gebürtige Münchnerin – und sie kennt die Tiroler Einheimischen.
Elmau ist zweite Heimat geworden
„Ich hätte nie gedacht, dass es so lange geht“, erinnert sich die Gröbenzellerin an die Bergdoktor-Anfänge im Jahr 2007. Groß verändert habe sich die Gegend in den vergangenen 19 Jahren nicht. Das Hotel, in dem sie bei mehreren Drehtagen am Stück übernachtet, ist seitdem stets das gleiche.
Oft fährt sie aber nach Drehschluss am Abend heim nach Gröbenzell. Und stellt bei der Rückkehr nach Tirol dann fest: „Der Wilde Kaiser steht noch da, schaut aber immer anders aus.“ Dafür ist der Bulldog, den sie am ersten Drehtag auf dem Gruberhof selbst steuerte, mittlerweile gegen ein neueres Modell ausgetauscht worden.
Monika Baumgartner weiß, dass eine Dauerbeschäftigung in einer TV-Serie für eine Schauspielerin in ihrem Alter keine Selbstverständlichkeit ist. „Die Situation hat sich für viele Kollegen seit Corona sogar verschlechtert. Ich bin sehr dankbar, dass ich auch als Rentnerin noch im schönsten Beruf der Welt weiterarbeiten darf.“
Bergdoktor-Jubiläum steht bevor
Dazu gehört aber nicht nur die Mutterrolle in der Bergdoktor-Serie, sondern auch ihre vor allem in der Vorweihnachtszeit absolvierten Vorlese-Tourneen mit Stofferl Well und den Wellküren. Stress empfinde sie dabei nicht, ganz im Gegenteil: „Das sind Glücksgefühle. In dem Moment, in dem ich auf der Bühne für das Publikum lese, komme ich selbst zur Ruhe.“ Dass die Freude an ihrem Beruf nicht schwindet, liege auch an ihren Kollegen: „Ich hatte noch nie einen unangenehmen Drehpartner und komme mit allen gut aus.“
Bei aller Routine wird das neue Jahr ein besonderes. Zum einen, weil es das 20. Bergdoktor-Jubiläum ist. Zum anderen, weil für die 74-Jährige am 19. Juli ein besonderer (un)runder Geburtstag bevorsteht. Der fällt auf einen Sonntag, was schon mal den Wunsch an die Produktionsleitung nach einem drehfreien Tag hinfällig macht.