Berlin – Tag & Nacht: So verbringen die Serien-Stars Weihnachten
Weihnachten steht vor der Tür. Jeder hat eigene Traditionen für das Fest – so auch die Schauspieler der Berliner Daily-Soap. Einige haben t-online ihre Pläne verraten.
Trennungen, Intrigen und große Partys: So ist der Alltag in der Serie “Berlin – Tag & Nacht”, die täglich ausgestrahlt wird. Doch das Weihnachtsfest verbringen die Schauspieler privat ganz anders – und zum Teil mit kuriosen Traditionen.
Marcel Maurice Neue, der in der Serie bereits seit Jahren die Rolle des “Krätze” spielt, feiert das Fest ganz klassisch “im großen Familienkreis”, sagt er der Regionalredaktion von t-online in Berlin. Vor Kurzem sei er das dritte Mal Onkel geworden, daher würden alle bei seiner Schwester zusammenkommen.
Dort gibt es dann unter anderem Karpfen. “Das ist ein gemeinsames Lieblingsessen von mir und meiner Oma”, sagt der 36-Jährige. Für ihn findet das Weihnachtsfest ohne Alkohol statt. Er sei dieses Mal der Fahrer.

Charly Fieseler, die in der Soap “Raffi” verkörpert, fährt Weihnachten traditionell entweder in die Heimat zu ihrer Mutter oder zu Verwandten ins Sauerland. Bei ihrer Mutter seien sie “eher spontan und lassen alles auf uns zukommen”, sagt sie. Sie würden Freunde einladen oder auch zusammen feiern gehen.
Das Besondere: “Die Weihnachtsdekoration und der Tannenbaum stehen bei uns 365 Tage im Jahr”, sagt Fieseler. Das habe sich über die Jahre so ergeben. Dieses Jahr fahre sie mit der ganzen Familie ins Sauerland. “Ich freue mich unfassbar auf gutes Essen, winterliche Spaziergänge und darauf alle wiederzusehen”, so die 27-Jährige.
Sam Barts alias “Malte” feiert Weinachten bei seiner Familie in Baden-Württemberg. Oft gebe es Raclette. Bei den Geschenken sei es früher “zu kleinen Streitigkeiten” gekommen, erzählt er. Alle versprachen, sich nichts zu schenken, aber einige hätten dann doch etwas gehabt. Heute habe die Familie eine andere Lösung: “Wir kaufen Geschenke, die zu jedem passen und würfeln dann aus, wer welches Geschenk bekommt”, sagt Barts.
Frank Winter, der bei der Soap den Matrix-Betreiber “Piet” spielt, wird an Weihnachten zum “Zwangskatholiken”. Er ist ein “halber Italiener”, wie er sagt und wurde in Rom geboren. Einmal im Jahr geht er in die Kirche. “Am 24. mache ich das pflichtgemäß, da gehe ich in älteste katholische Kirche Spandaus”, erzählt Winter.
