Beim letzten „Rosenheim-Cops“-Dreh: Darum brauchte Marisa Burger ein Double
25 Jahre „Frau Stockl“ – dann versagen die Nerven: Beim finalen Drehtag war Marisa Burger so gerührt, dass in den Proben ein Double einspringen musste. Die Szene klappte danach im ersten Take.
Rosenheim — Ein Vierteljahrhundert „Es gabat a Leich“ – und dann die vielleicht emotionalste Szene ihrer Serienzeit: Beim letzten Drehtag als Miriam „Frau Stockl“ bei den „Rosenheim-Cops“ war Marisa Burger derart überwältigt, dass in den Proben ein Double einspringen musste. Erst beim eigentlichen Take spielte sie selbst – und der saß direkt beim ersten Versuch, wie sie in Rückblicken schilderte.
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Tränen, Applaus, erster Take
Die Abschiedsszene in Rosenheim wurde zur Nervenprobe: Burger kämpfte mit den Tränen, Kolleginnen und Kollegen hielten sich merklich zurück, um die Konzentration nicht zu sprengen. Nach dem „Action!“ gelang der finale Take ohne Wiederholung – danach: Applaus am Set und sichtlich gerührte Blicke.
Langzeit-Partner Max Müller (Michi Mohr) sprach später von einem Moment, der „unter die Haut“ ging. Hinter den Kulissen herrschte stille Rührung statt großer Worte – ein Abschied, der dem Teamgeist der Serie entsprach.
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Wie es weitergeht – zurück auf die Bühne
Nach den letzten „Rosenheim-Cops“-Drehtagen richtet Burger den Fokus auf ihre angestammte Liebe: Theater. Bereits fix: Ab 27. Februar 2026 steht sie mit „Kleine Verbrechen unter Liebenden“ auf der Bühne – unter anderem in Hamburg und Berlin. Damit bleibt die Publikumsliebling weiterhin präsent, während die Serie ohne ihre Kult-Sekretärin in die Zukunft geht.(Dieser Artikel erschien zuerst auf www.rosenheim24.de/mh)