Abschied auf Raten am Wilden Kaiser? Hans Sigl spricht über das „Bergdoktor“-Ende – Zieht Martin Gruber nach Staffel 20 für immer von dannen? 🏔️🩺🚶‍♂️

Nach fast zwei Jahrzehnten als Dr. Martin Gruber sorgt Hans Sigl mit überraschenden Aussagen über seine Zukunft für Aufsehen in der TV-Landschaft. Der 56-jährige Schauspieler, der seit 2008 das Gesicht der ZDF-Erfolgsserie in Ellmau ist, blickt reflektiert auf seine lange Dienstzeit zurück und beginnt laut eigenen Angaben, über ein natürliches Ende der Erzählung nachzudenken. Während die Fans den „Bergdoktor“ am liebsten ewig weitersehen würden, sieht Sigl bereits die Konturen eines finalen Kapitels.

Kalte Stille

Die magische Marke: Staffel 20 als Wendepunkt?

Obwohl Hans Sigl seinen Vertrag vor kurzem um zwei weitere Jahre verlängert hat, womit die Staffeln 19 und 20 bereits fest eingeplant sind, wird er in seinen Äußerungen deutlich. Irgendwann, so Sigl, sei das Schicksal des Dr. Martin Gruber schlichtweg „auserzählt“. Für das große Finale hat der Darsteller bereits eine ganz bestimmte Vision vor Augen, die den Kreis zur allerersten Folge schließen würde: Martin Gruber zieht wieder seines Weges, nachdem er eine prägende Phase seines Lebens in seiner Heimat verbracht hat. Ein Abschied, der zwar schmerzhaft für das Publikum, aber dramaturgisch konsequent wäre.

Der Bergdoktor - Bauernopfer: Erste Bilder zum Winterspecial 2021 - TV  SPIELFILM

Zwischen Rampenlicht und bayerischer Gemütlichkeit

Wenn die Kameras in Tirol ausfallen, zieht sich der gebürtige Österreicher in sein Privatleben am bayerischen Ammersee zurück. Seit 16 Jahren ist er mit seiner Ehefrau Susanne verheiratet. In der Region, die auch von anderen Prominenten geschätzt wird, genießt der „Wahlbayer“ eine erstaunliche Normalität. Trotz seines geschätzten Vermögens von ein bis fünf Millionen Euro und seiner enormen Bekanntheit bleibt sein Alltag dort weitgehend ungestört. Sigl schätzt die Gelassenheit seiner Nachbarn und sieht eine tiefe kulturelle Verbindung zwischen seiner österreichischen Heimat und seiner bayerischen Wahlheimat.

Die Gemeinsamkeiten der Alpenregionen

Für die Dreharbeiten pendelt Sigl regelmäßig über die Grenze und genießt dabei das Beste aus beiden Welten. Er betont immer wieder, dass Österreicher und Bayern sich in ihrer Mentalität und ihrer Liebe zur Gemütlichkeit gar nicht so unähnlich sind. Diese Bodenständigkeit ist es vermutlich auch, die Martin Gruber über so viele Jahre hinweg zu einer der beliebtesten Figuren im deutschen Fernsehen gemacht hat.

Doch so sehr Sigl die Landschaft und die Menschen liebt – die Erkenntnis, dass alles ein Ende haben muss, scheint gereift zu sein. Bis es so weit ist, dürfen sich die Zuschauer jedoch noch auf mindestens zwei weitere Staffeln voller medizinischer Rätsel und privater Verwicklungen am Wilden Kaiser freuen. Es bleibt spannend, ob der Bergdoktor am Ende tatsächlich wieder „seines Weges ziehen“ wird.