Überraschende Wende bei den „Rosenheim-Cops“: Abschied von Frau Stockl verschoben

Sekretärin Stockl (Marisa Burger, l.) zeigt Hauptkommissar Stadler (Dieter Fischer, r.) die angebliche neue Freundin von Kommissar Hansen.
Sekretärin Stockl (Marisa Burger, l.) zeigt Hauptkommissar Stadler (Dieter Fischer, r.) die angebliche neue Freundin von Kommissar Hansen. © ZDF/Linda Gschwentner

Der Abschied von Marisa Burger ist längst abgedreht – doch Fans müssen sich offenbar länger gedulden. Wegen Programmänderungen im ZDF sollen die letzten Stockl-Folgen nicht wie geplant im Frühjahr laufen, sondern erst später.

Rosenheim – Das ist eine überraschende Wendung für Fans der „Rosenheim-Cops“: Der Abschied von Marisa Burger (Miriam Stockl) soll sich offenbar deutlich nach hinten verschieben. Wie die AZ berichtet, habe die Produktion mitgeteilt, dass die letzten Folgen mit der Kult-Sekretärin erst im Herbst 2026 ausgestrahlt werden – Grund seien Programmänderungen im ZDF während der Olympischen Winterspiele.

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Staffelfinale im März – zwei Episoden fehlen noch

Laut Bericht endet die laufende Ausstrahlung der Staffel am Dienstag, 24. März – dann läuft Episode 23. Insgesamt waren für die 25. Staffel jedoch 25 Folgen angekündigt. Heißt: Zwei Episoden – und damit auch der emotionale Schlussbogen rund um Stockls Abschied – sollen erst später folgen. Ein konkreter Termin stehe bislang nicht fest.

Wie genau Frau Stockl aus der Serie geschrieben wird, bleibt noch immer streng geheim. Burger hatte bisher lediglich verraten, dass ihre Figur keinen Serientod sterben werde – und dass Stockl zum Schluss „so blühen“ dürfe „wie noch nie in 25 Jahren“.

Was über Stockls Serienende bekannt ist – und warum eine Postkarte Fans aufhorchen lässt

Für Spekulationen sorgt zusätzlich ein kleines Detail aus der Handlung: Frau Stockl war zuvor im Urlaub – und kurz nach ihrer Rückkehr bekommt sie eine Postkarte aus Australien. In Fan-Kreisen gilt die Karte als möglicher Hinweis, wohin ihr Weg führen könnte: Der Gruß wirkt wie ein Türöffner für ein neues Kapitel fernab von Rosenheim – eine Art Perspektive für Stockl, ohne dramatischen Bruch. Ob das wirklich der Abschiedsfahrplan ist oder nur ein bewusst gelegter Köder der Autoren, dürfte sich erst mit den finalen Folgen zeigen.

Auch die letzten Dreharbeiten selbst waren offenbar hochemotional: Burger erinnerte sich daran, dass sie bei Proben ein Double gebraucht habe, weil sie vor lauter Tränen nicht spielen konnte. Die Ansage am Set sei gewesen: Beim Take müsse es „bei der ersten Aufnahme im Kasten“ sein. (mh)