Alles was zählt: Francisco Medina’s Heartbreaking Family Secret – The Dark Moment That Changed the Star’s Life Forever! 💔🏚️🙏
“Alles was zählt”-Star Francisco Medina über das dunkelste Kapitel seines Lebens: die traumatische Zeit bei seiner psychisch kranken Oma.
Als er BUNTE einen schonungslos ehrlichen Einblick in seine Kindheit gibt, bricht “Alles was zählt”-Star Francisco Medina (49) immer wieder die Stimme. Drei Jahre verbrachte er bei seiner Großmutter in Chile. Drei schmerzhafte Jahre, die Medina für sein Leben zeichneten. Dennoch blickt er mit bemerkenswerter Güte zurück. Als Mentor und Coach füllt er inzwischen Hallen und hilft mit viel Einfühlungsvermögen anderen bei der Bewältigung ihres Schicksals – sein eigenes lehrte ihn Demut.
Francisco Medina: “Meine Mutter kam immer wieder ins Gefängnis”
Wie ist das Verhältnis zu Ihren Eltern?
Ich habe in der Elternlotterie gewonnen. Sie sind Flüchtlinge aus Chile, Vater Theaterregisseur, Mutter Schauspielerin. In unserer Heimat Chile gab es damals einen Putsch, der Diktator Augusto Pinochet ließ Tausende Menschen ermorden. Meine Eltern entkamen mehrfach knapp dem Tod, weil sie sich für Menschenrechte eingesetzt haben. Sie flohen in die DDR, da wurde ich geboren.
Wie war es dort für Sie?
Toll! Doch ich habe Indianergene und mich oft gefragt, warum ich anders aussehe als andere Kinder, wieso ich nicht blond und blauäugig bin. Ich war komplexbeladen, fühlte mich fremd. Als Pinochet verkündete, alle könnten zurückkommen, niemand werde umgebracht, gingen wir zurück. Wir sind zu meiner Oma in ihre Villa gezogen; sie war sehr wohlhabend. Natürlich hatte Pinochet gelogen, doch das wussten meine Eltern nicht. Meine Mutter kam immer wieder ins Gefängnis, weil sie sich weigerte, als Spitzel zu arbeiten. Sie wurde schwer misshandelt. Da war ich acht.
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Wie würden Sie das beschreiben?
Als ob jemand die Farbe aus einem Film zieht. Ich hatte eine glückliche Kindheit – die fand damit ein Ende. Es war wie im Horrorfilm, überall Soldaten. Geheimpolizisten setzten sogar mich unter Druck, drohten, meinen Hund zu töten, damit Mama für sie arbeitet.

“Alles was zählt”-Star beschreibt seine Oma als “schwere Narzisstin”
Wie war Ihre Schulzeit?
Lange dachte ich, niemand mag mich. Kein Kind hat mit mir gespielt, ich wurde verprügelt, war immer der Ausländer. Was ich nicht wusste: Die Eltern hatten den Kindern aus Angst um sie verboten, mit mir zu spielen, weil meine Mutter in Gefahr war. Drei Jahre war ich also nur in der Villa bei meiner Oma und ziemlich alleine. Mein zehn Jahre älterer Bruder war nie da, mein Vater verdiente in Deutschland Geld für uns. Meine Oma war eine schwere Narzisstin und Alkoholikerin mit einer psychischen Störung.
Wie zeigte sich das?
Sie hat ihre Kinder manipuliert, hat meiner Mutter immer gesagt, wie dumm und hässlich sie sei. Sie war verletzend und beleidigend. Nach außen war sie immer sehr charmant. Manchmal kam sie mit einem Kochtopf um vier Uhr morgens in mein Zimmer, total betrunken, hat auf den Topf eingeschlagen und geschrien wie ein Dämon, direkt vor meinem Gesicht, ihr Gesicht zur Fratze verzerrt. Sie war unberechenbar. Trotzdem weiß ich, dass meine Oma mich geliebt hat. Ich habe das gefühlt. Manchmal sagte sie: ‘Niemand liebt dich. Dein Papa ist in Europa, weil du dem nicht wichtig bist. Aber ich liebe dich.’
“Das war das Ende meiner Kindheit”
Doch es kam noch schlimmer.
Sie hat immer wieder Selbstmordversuche unternommen, hat sich vor meinen Augen im Wohnzimmer aufgehängt. Ich war wie erstarrt. Das war das Ende meiner Kindheit. Da war ich neun. Mein Vater hat mich rausgeholt aus diesem Albtraum, doch bis dahin musste ich dortbleiben, ich war sicher in ihrer Villa, zumindest körperlich. Danach habe ich ein Jahr lang nicht gesprochen, war in psychologischer Behandlung.
Psychische Erkrankungen und Suizidgedanken können jeden treffen. Wenn du selbst oder jemand in deinem Umfeld von Suizidgedanken betroffen ist, scheue dich nicht davor, Hilfe zu suchen!
Du erhältst kostenlos und anonym Hilfe von erfahrenen Beratern bei der Telefonseelsorge unter den Telefonnummern 0 800-111 0 111 oder 0 800-111 0 222. Weitere Hilfsangebote bietet auch die Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention.
Darüber hinaus kannst du dir bei deinem Hausarzt des Vertrauens Rat holen. Er kann dir helfen, geeignete Psychiater und Psychotherapieplätze zu finden.