ARD: “Sturm der Liebe”-Star Krista Birkner über Altersdiskriminierung
Was tun Sie für Ihr Aussehen und Ihre Gesundheit?
Für die Schönheit eigentlich nichts – ich gehe nicht einmal zur Kosmetikerin. Dafür aber seit über 20 Jahren regelmäßig ins Fitnessstudio. Wenn möglich, dreimal die Woche und ich laufe viel zu Fuß, manchmal bis zu zehn Kilometer am Tag. Außerdem versuche ich, regelmäßig zu meditieren, das ist für die Seele das Beste. Und ich versuche, mich gesund zu ernähren, esse kein Fleisch mehr und greife lieber zu Hirse – die enthält viel Eisen. Allerdings liebe ich Süßes. Es vergeht kein Tag ohne Kuchen.
Ich habe gespart, so gut ich konnte, aber heute kann man ohnehin kaum noch viel zurücklegen. Wir sind ganz gut durch die Pandemie gekommen, aber dass die Corona-Hilfen zurückgefordert wurden, war das Allerletzte. Unfassbar! Wir hatten Verträge, die wir nicht erfüllen durften. Dann wurde Hilfe versprochen, das erhaltene Geld haben wir selbstverständlich versteuert – und später musste alles zurückgezahlt werden. Da hat uns die Regierung komplett im Stich gelassen. Man hat uns fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Das ist ein Skandal, den man unbedingt noch einmal thematisieren sollte, denn viele Kolleginnen und Kollegen leiden bis heute darunter.
Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Ich spiele gerade in “Erich und die Detektive” am Schlosspark Theater in Berlin mit – eine Hommage an Erich Kästner. Die Revue läuft noch bis zum 21. Februar. Und dann möchte ich in der Filmlandschaft weiter durchstarten und “Sturm der Liebe” treu bleiben. Ich liebe die Rolle der Sofia. Privat bin ich sehr glücklich und wünsche mir vor allem, dass meine Familie gesund bleibt. Das ist das Allerwichtigste.