Völlig neue Wege: Das gab es bei „GZSZ“ noch nie
Die tägliche RTL-Serie stößt ein neues Pilotprojekt an und erhält dafür sogar eine Förderung.

Von einem neuen Schritt bei der Produktion der Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ schreibt die herstellende Firma UFA Serial Drama.
Ab Februar läuft ein Pilotprojekt, bei dem es darum geht, KI- und Virtual-Production-Workflows schrittweise in den normalen Produktionsprozess zu integrieren.
Was wird genau passieren? Einige Szenen, die früher draußen on location gedreht wurden, entstehen dann in einem virtuellen Set – genauer in einem LED-Studio auf dem Studio-Babelsberg-Gelände.
Der Fokus liege auf hybriden Produktionsansätzen, Effizienzsteigerung und realistischer Integration urbaner Berliner Räume, an denen etwa Drehgenehmigungen bisher nur schwer oder gar nicht zu bekommen sind.
Unterstützt wird das „GZSZ“-Team von Arkanum Pictures, einer aufstrebenden Firma am Standort mit hoher Expertise im Bereich Virtual Production.
Jörg Bachmaier, CEO von Studio Babelsberg, wo die RTL-Daily seit Jahren entsteht, sagt: „Virtual Production und Künstliche Intelligenz eröffnen neue Wege, um die Effizienz, Planbarkeit und Qualität hochwertiger Serien- und Filmproduktionen zu verbessern.
Entscheidend ist dabei nicht nur die Technologie, sondern wie wir sie einsetzen: verantwortungsvoll, kostengünstig, wirtschaftlich sinnvoll und immer mit dem Menschen im Mittelpunkt.“
„GZSZ“-Testprojekt: Ausgang offenbar offen
„GZSZ“-Produzentin Katja Bäuerle spricht von hohen qualitative Standards und gleichzeitig eindeutig definierten Rahmenbedingungen hinsichtlich Zeit und Budget, die wenig bis keinen Spielraum zulassen.
„Entsprechend klar definiert sind unsere Erwartungen an die Ergebnisse. Wir werden dieses Projekt ergebnisoffen, pragmatisch und analytisch auswerten und am Schluss idealerweise nicht nur selbst entscheiden können, ob wir als tägliche Serie mit dieser Technologie weiterarbeiten, sondern auch für andere Produzent:innen mehr Transparenz über den Status Quo LED liefern.“