Dieter Fischer rechnet mit ‘Rosenheim-Cops’-Rolle ab: Was ihn im Privatleben unterscheidet
Der Schauspieler Dieter Fischer, bekannt als Kriminalhauptkommissar Anton Stadler in „Die Rosenheim-Cops“ seit 2011, distanziert sich in Interviews von seiner Rolle und enthüllt, was die TV-Figur von seiner wahren Persönlichkeit unterscheidet. Die angebliche „Abrechnung“ ist vielmehr eine Klarstellung der Unterschiede zwischen Rolle und Person.

1. Der Innere Antrieb: Ruhe vs. Rastlosigkeit
| Merkmal | Kommissar Anton Stadler (Rolle) | Dieter Fischer (Privatleben) |
| Ziel/Antrieb | Will den Fall lösen, um wieder Ruhe zu haben. Sein innerer Antrieb ist der Feierabend und die Freizeit. | Ist rastlos und bewundert diese Eigenschaft an seiner Rolle. |
| Griesgrämigkeit | Kommt vor der Kamera etwas griesgrämig daher (seine „Grant“-Art). | Erscheint im Privatleben ganz anders und schätzt es, wenn man „so umeinandergrantelt, [das] doch auch lustig sein kann“ – eine charmant-mürrische, aber stets augenzwinkernde Art. |
2. Finanzen: Geiz vs. Großzügigkeit
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Geiz: Kommissar Stadler wird von Fischer als geizig beschrieben.
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Kein Geiz: Dieter Fischer stellt klar: „das bin ich privat nicht“.
3. Hände in den Hosentaschen: Die „Streng Geheime“ Eigenart
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Stadler: Der Kommissar hatte „noch nie, in keiner einzigen Einstellung, die Hände in den Hosentaschen“. Dies ist ein selbst eingeführtes, streng geheimes Detail des Schauspielers, da er sich vorstellte, Stadler sei vom Vater dazu angehalten worden, dies nie zu tun.
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Fischer: Als Privatperson trägt Fischer die Hände sehr wohl ab und an in den Hosentaschen und grenzt sich damit von seiner Rolle ab.
4. Ehering: Wenn aus Fischer Stadler wird
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Stadler: Trägt einen Ehering (seine Frau heißt Hilde, ein Name, den Fischer selbst für die Rolle erfand).
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Fischer: Trägt den Ehering nur als „Rosenheim-Cop“ und merkt an: „Wenn ich den Ring trage, mutiere ich zum Stadler.“
5. Weitere Gemeinsamkeiten
Trotz der Unterschiede gibt es auch Verbindungspunkte:
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Körperlichkeit: Fischer und seine Rolle teilen die Körperlichkeit und die Art, sich zu bewegen, wobei die Bewegungen für Stadler an dessen nüchterne, pragmatische Persönlichkeit angepasst sind.
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Sprache: Sowohl privat als auch beim Dreh spricht Fischer den bayerischen Dialekt.