Die Rosenheim-Cops am 01. Dezember 2025 um 16:10 Uhr auf ZDF

Der idyllische Schein trügt, wo die bayerische Gemütlichkeit auf mörderische Abgründe trifft. Vergessen Sie die heiteren Kalenderblätter, die Rosenheim so gerne ziert. Am 1. Dezember, pünktlich um 16:10 Uhr auf ZDF, wird die beschauliche Stadt erneut zum Schauplatz eines Verbrechens, das selbst für die erfahrenen „Rosenheim-Cops“ eine neue Dimension des Schreckens eröffnet. Der Titel dieser Episode, ein Echo der Banalität, verbirgt eine Geschichte, die so kalt und kalkuliert ist wie ein Wintermorgen am Chiemsee: Die Rosenheim-Cops stehen vor einem Fall, der tief in die lokale Prominenz und in die Untiefen menschlicher Gier hinabreicht.

Es beginnt mit dem Fund der Leiche. Nicht etwa in einem dunklen Hinterhof, sondern in der prächtigsten Villa am Stadtrand, dem Domizil des gefeierten Architekten Dr. Klaus-Dieter von Hagen. Ein Mann, bekannt für seine makellosen Entwürfe und sein ebenso makelloses Image. Doch der Tod ist alles andere als makellos. Ein einziger, präziser Stich. Keine Anzeichen von Kampf, kein aufgebrochenes Fenster, kein gestohlenes Gut. Dies war kein Raubmord. Dies war eine Hinrichtung. Ein Akt der Rache, tief verwurzelt in einer Vergangenheit, die man in Rosenheim lieber unter einem Deckmantel aus Schweigen und Scheinheiligkeit begraben hätte. Die erste Szene enthüllt nur die Spitze des Eisbergs: Eine blutbefleckte Feder auf dem Perserteppich, das einzige verräterische Zeichen, das die Ermittler Korbinian Hofer und Sven Hansen in die Irre führen soll.

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Die Ermittlungen geraten schnell ins Stocken, die Liste der Verdächtigen liest sich wie das „Who’s Who“ der Rosenheimer Gesellschaft. Da ist zunächst die Witwe, Frau von Hagen, deren Tränen zu schnell trocknen und deren Alibi so perfekt klingt, dass es fast verdächtig ist. Ein Erbe in Millionenhöhe lockt. Dann der geschäftliche Konkurrent, Max Gruber, dessen Karriere von Dr. von Hagen brutal beendet wurde und der nun seine Chance auf späte Gerechtigkeit wittert. Und nicht zu vergessen, die junge, ehrgeizige Assistentin, deren Verhältnis zum Opfer mehr als nur beruflicher Natur war – eine verbotene Liebe, die nun droht, ihre gesamte Existenz zu zerstören. Jeder Verdächtige hat ein Motiv, jeder eine Lügengeschichte, die sorgfältig konstruiert wurde, um die Cops auf die falsche Fährte zu locken.

Die wahre Brisanz des Falles liegt jedoch in einem ungelösten Verbrechen aus der Vergangenheit. Vor zehn Jahren verschwand in Rosenheim eine junge Studentin spurlos, ein Fall, der nie aufgeklärt wurde und der von den lokalen Behörden rasch zu den Akten gelegt wurde. Die Cops entdecken eine subtile, beunruhigende Verbindung zwischen dem Mord an Dr. von Hagen und dem Verschwinden des Mädchens. Könnte es sein, dass der vermeintlich ehrenwerte Architekt ein dunkles Geheimnis verbarg, ein Verbrechen, das nun mit dem Leben eines anderen gesühnt werden musste? Hofer, mit seiner unnachahmlichen Gelassenheit, spürt, dass die Lösung nicht in den Akten, sondern in den unausgesprochenen Geschichten der Stadt liegt. Hansen, der analytische Kopf, findet kryptische Hinweise in den Bauplänen des Opfers, versteckte Symbole, die auf einen geheimen Ort hindeuten.

Der Druck auf die Ermittler wächst. Controllerin Stockl, die stets über das Wohl der Abteilung wacht, bemerkt einen ungewöhnlichen Anstieg an verdächtigen Telefonaten, die kurz vor dem Mord getätigt wurden. Sie ist es, die unabsichtlich den entscheidenden Hinweis liefert, ein Puzzleteil, das das gesamte Bild verändert. Der Täter ist jemand, der Dr. von Hagen sehr nahe stand, jemand, der Zugang zu seinen privatesten Momenten hatte und dessen Wut über Jahre hinweg schwelte. Die kühle Fassade Rosenheims bröckelt und gibt den Blick frei auf einen Sumpf aus Eifersucht, Betrug und Verrat.

In einem packenden Finale, das sich nicht in der Polizeistation, sondern in den Katakomben eines von von Hagen entworfenen Gebäudes abspielt, wird die Wahrheit ans Licht gezerrt. Es ist nicht der offensichtliche Erbe, nicht der Konkurrent. Der wahre Täter ist eine Figur, die man nie auf dem Zettel hatte, deren Motivation so tief und menschlich ist, dass sie fast schon tragisch wirkt. Ein stiller Rächer, der Gerechtigkeit suchte, wo das Gesetz versagte. Die Rosenheim-Cops müssen nicht nur den Mörder überführen, sondern auch die schmerzhafte Erkenntnis akzeptieren, dass selbst in der friedlichsten Ecke Bayerns die dunkelsten Seelen lauern. Bereiten Sie sich auf eine Episode vor, die Sie bis zur letzten Minute in Atem halten wird und die beweist, dass hinter jedem Lächeln ein potenzielles Verbrechen steckt. Das ist die Stunde der Abrechnung, und niemand in Rosenheim ist sicher. Verpassen Sie nicht dieses spannungsgeladene Kammerspiel, in dem die Schatten der Vergangenheit über die Gegenwart triumphieren.