Von „Bergdoktor“ über „Tatort“ bis „Alles Klara“: TV-Star Felix Eitner (†58) ist tot

Die deutsche Fernsehwelt trauert um Felix Eitner. Wie erst jetzt bekannt wurde, verstarb der bekannte Schauspieler bereits Anfang November im Alter von gerade einmal 58 Jahren.

HANDOUT – 03.11.2025, —: Silvan Heingeiger (Sigi Zimmerschied, l.) nimmt den Schuster Julius Kraus (Josef Hader) mit seiner Kutsche mit zum Leder kaufen in einer Szene des Fernsehzweiteilers «Sturm kommt auf» (undatiert). Der erste und der zweite Teil von «Sturm kommt auf» werden beide am 10.11.2025 im ZDF ausgestrahlt. Foto: Fabio Eppensteiner/ZDF/dpa – ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über den Film und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++

Memmingen – Felix Eitner ist tot. Diese Nachricht sorgte nicht nur bei seinen Schauspielkollegen für Bestürzung, sondern auch bei den Fans zahlreicher verschiedener Filme und Serien, in denen der 58-Jährige zu sehen war. Wie die ZAV-Künstlervermittlung München im Namen der Familie gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bestätigte, ist der bekannte Schauspieler bereits am 8. November verstorben. Informationen zur konkreten Todesursache gaben die Angehörigen nicht bekannt.

Den Zuschauern dürfte Felix Eitner, der im bayerischen Memmingen lebte, vor allem aus zwei Rollen als Polizisten bekannt sein. Im Schweriner „Polizeinotruf 110“ spielte er zwischen 2006 und 2009 den TV-Kommissar Markus Tellheim. In der Vorabendserie „Alles Klara“ war er von 2012 bis 2017 als Hauptkommissar Paul Kleinert zu sehen. Doch auch in anderen Serien war Eitner als Besetzung sehr beliebt. Allein im „Tatort“ tauchte er sechsmal in verschiedenen Rollen auf und der Schauspieler stand auch abseits von Krimis vor der Kamera – so beispielsweise für den „Bergdoktor“ oder „Schau ins Land“.

Felix Eitner ist tot: Schauspieler erhielt viele Auszeichnungen

Auffällig war Eitners komödiantisches Talent, das er häufig einbrachte. Als „neuer Tony Randall“ pries Regisseur Rainer Matsutani im Jahr 1995 den damaligen Jung-Schauspieler an. „Ich würde gern öfter in guten Komödien mitspielen“, sagte Felix Eitner noch im Jahr 2016 der „Augsburger Allgemeinen“ in einem Interview. „Ich mag gern schwarzen britischen Humor, aber auch österreichischen. Da gibt es tolle Sachen.“

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1996 erhielt er den Max Ophüls Preis für die Rolle des „TS“ in dem Fernsehfilm „Brüder auf Leben und Tod“. In dem Drama „Der Tunnel“ (2001) spielte er an der Seite von Heino Ferch und Sebastian Koch einen trickreichen Fluchthelfer. Ein Bambi wurde Felix Eitner für das Biopic „Margarete Steiff“ mit Heike Makatsch (2005) verliehen, in dem er Margaretes Bruder Fritz Steiff darstellte. (fgr mit Material der dpa)