15. Staffel – Der Bergdoktor – Offizieller Fanclub zur beliebten ZDF-Reihe

Bevor die hochschwangere Franziska nach New York abreist, benötigt sie eine Bescheinigung zur Flugtauglichkeit von einem Allgemeinmediziner, welche Martin nach einer Untersuchung ausstellt. Es gibt einen Vertrag zum gemeinsamen Sorgerecht, der aber das Aufwachsen bei Franziska zusichert. Kurz nach dem Start des Flugzeugs wird Franziska ohnmächtig und ins Klinikum eingeliefert. Es wird eine Eklampsie diagnostiziert, Franziska liegt im Koma. Franziskas Mutter Thea Hochstetter verfügt, dass nur direkte Angehörige ihre Tochter besuchen dürfen. Dies lässt sie Martin über ihren Anwalt Dr. Herold mitteilen, der nach Prüfung der Unterlagen zur Untersuchung der Flugtauglichkeit eine Anzeige gegen Martin wegen Verdachts auf fahrlässige Körperverletzung erwirkt. Martin besucht Franziska trotzdem und erfährt von Alexander, dass aufgrund im Laufe der Zeit gestiegener Entzündungswerte und Nierenretention das Baby vorzeitig geholt werden muss. Martin durfte zwar bei der Geburt nicht dabei sein, aber Dr. Herold lässt ihn seinen Sohn danach sehen. Kurz darauf fordert Thea ihn auf, einen Vertrag zu unterschreiben, der ihr das alleinige Sorgerecht zusichert, sonst würde sie die Abfüllanlage der „Gruber-Milch“ schließen. Diese gehört ja Franziska und deren Geschäftsfähigkeit ist auf ihre Mutter übergegangen. Martin sieht das Sorgerecht bei sich aufgrund des Vertrags zum gemeinsamen Sorgerecht und weigert sich, zu unterschreiben. Anne unterstützt ihn während dieser ganzen Geschichte voll und möchte mit ihm seinen kleinen Sohn aus der Klinik abholen. Doch Thea hat ihn bereits zu sich genommen. Auch ein Gespräch mit Lisbeth lässt Thea nicht umdenken, sie sieht sich gesetzliche Vertreterin ihrer Tochter. Die Grubers finden indessen keine andere Abfüllmöglichkeit ihrer Milch und sind aufgeschmissen, als die Abfüllanlage wirklich geschlossen wurde. Hans ist wütend auf seinen Bruder Martin und drängt ihn, den Vertrag zu unterschreiben, der ihm trotzdem den Umgang mit seinem Sohn und die Eintragung als Vater in die Geburtsurkunde zusichert. Zwischenzeitlich verbessert sich Franziskas Gesundheitszustand, die Eklampsie ist ausgestanden. Trotzdem liegt sie weiterhin im Koma, eine Vorerkrankung muss dieses ausgelöst haben. Schließlich unterschreibt Martin den Vertrag zur Sorgerechtsabtretung und liefert ihn bei Thea ab. Dabei fällt ihm ein Medikament gegen Bluthochdruck auf. Die Ärzte folgern, dass Franziska den Bluthochdruck von ihrer Mutter geerbt haben könnte. Der Blutdruck könnte im Flugzeug in die Höhe gegangen sein und eine Störung des Hormonstoffwechsels ausgelöst haben. Da in der Hirnanhangdrüse viele Hormone gebildet werden, könnte dieses einen Mikroinfarkt im Hirn ausgelöst haben mit einer Kettenreaktion, die schließlich im Koma endete. Somit bauen die Ärzte Franziskas Hormonhaushalt wieder auf, sie erwacht kurze Zeit später. Martin informiert Thea darüber und verdeutlicht ihr, dass sie ihre ganze Zeit für ihre Tochter jetzt brauchen würde und die Mutter sein könnte, die sie nie war. Im gleichen Zuge käme Franziskas Sohn zu seinem Vater Martin. Thea willigt ein, Martin zerreißt den Vertrag und noch am selben Tag nimmt der Kleine sein neues Zuhause auf dem Gruberhof ein.

Hans genießt seine Dates und Beziehung mit Linn, die sich auch mit seiner Tochter Sophia super versteht. Susanne nimmt sich derweil eine dreiwöchige Auszeit und lernt in ihrem Urlaubshotel den Zimmernachbarn „Clive“ näher kennen. Sie verraten sich nicht ihre richtigen Namen und Kontaktdaten, daher kann Susanne ihn auch im Nachhinein nicht mehr erreichen, als sie Sehnsucht hat. Zufällig bucht „Clive“ sich wenig später in Susannes Gaststätte ein, als er eine familiäre Angelegenheit vor Ort klären möchte. Der mit richtigem Namen Paul heißende erkennt schließlich bei einem gemeinsam mit Linn und Hans geplanten Essen in Linn seine Tochter und umgekehrt sie schockiert ihren Vater.

Lilli schließt ihre Ausbildung bei Martin ab und unterstützt ihren neuen Freund Robert beim Aufbau und der Eröffnung seiner Motorradwerkstatt. Sie überlegt, in München Medizin zu studieren. Robert fürchtet die Entfernung, hätte sie lieber zur bürokratischen Unterstützung in seiner Werkstatt. So engagiert er eine Freundin, eine Bewerberin auf diesen Posten vorzuspielen, um Lilli unter Druck zu setzen. Lilli beißt an, kündigt bei Martin und will bei Robert fest einsteigen. Doch dann bekommt sie Wind von dem Komplott und lässt Robert mit einer Ohrfeige zurück.

Dr. Johanna Rüdiger darf entgegen der von Vera geplanten Kündigung doch weiterhin in der Klinik arbeiten, da ihr medizinisches Wissen sich des öfteren auszahlt. Später umgarnt sie Alexander oft, rückt ihm gerne seine Krawatte zurecht. Vera beobachtet dies mit Argwohn, bis sie und Alexander erkennen, dass sie sich zu Frau Dr. Tippner hingezogen fühlt. Doch Dr. Rüdiger kann nicht umhin, Alexander weiterhin seine Krawatte zu richten, sie braucht korrekt sitzende Krawatten. Da übt Vera Revanche, indem sie einen Fussel von Dr. Tippners Kittel streicht, während Dr. Rüdiger zuschaut.

Anne und die Grubers kümmern sich liebevoll um den kleinen Johann, wie ihn Franziska und Martin nach Martins Vater nennen. Anne ist sich bewusst, dass sie Johann nicht für immer auf dem Gruberhof behalten, trotzdem geht sie in ihrer Mutterrolle auf. Franziska befindet sich in der Reha, muss wieder laufen lernen. Als sie erfährt, wie ihre Mutter während ihres Komas mit Martin umgegangen ist, ist sie sehr verärgert, versöhnt sich aber mit ihr. Anne begleitet Martin, als er mit Johann Franziska in der Reha besucht, aber bleibt in Entfernung, da sie sich nicht zugehörig fühlt. Nachdem Franziska aus der Reha entlassen wurde, bringt Martin ihr Johann. Sie plant ihren Umzug nach New York, aber Martin könne sie regelmäßig besuchen mit ihrem Privatjet. Als Franziska vorerst nach München abreist, erscheint auch Anne, um sich von Johann zu verabschieden. Anne hat sich ebenfalls entschieden, Ellmau zu verlassen und trennt sich von Martin. Sie hinterlässt ihm einen Abschiedsbrief und ihren Verlobungsring. Sie liebe ihn noch immer, aber nicht genug für ein ganzes Leben miteinander und die Zukunft, welche die beiden sich vorgestellt haben, gäbe es nicht mehr. Martin solle sich frei fühlen, Franziska und Johann zu besuchen oder sie auf den Gruberhof einzuladen. Martin bricht daraufhin weinend zusammen.